Samstag, 14. Juni 2014

Gelesen: Sterben kann ich morgen noch




Sterben kann ich morgen noch
Autor: Alfred Wallon
E-Book




Inhalt:

Im Altenheim „Sunset Valley’s Senior Rest“ könnte Ruhe und Frieden herrschen – gäbe es da nicht Frank Logan: Der knurrige 70-jährige Schriftsteller gilt als Schrecken des Pflegepersonals. Nur zum schüchternen Michael fasst er Vertrauen und bittet ihn um Hilfe: Er will ein letztes Mal an den Schauplatz seines wichtigsten Romans zurückkehren. Bevor Michael recht weiß, wie ihm geschieht, packt ihn eine nie gekannte Abenteuerlust. Wenig später findet er sich in einem klapprigen Auto auf dem Highway wieder. Unterwegs lernen die ungleichen Reisegefährten eine schöne Anhalterin kennen. Michael ist sofort bis über beide Ohren in Sally verliebt. Noch weiß er nicht, dass sie gerade erst ihren Freund verlassen hat. Dass sie ihn um 20.000 Dollar erleichtert hat. Und dass ihr deswegen zwei zu allem entschlossene Killer auf den Fersen sind …

Humorvoll und melancholisch, abenteuerlich und berührend: Die Geschichte eines Mannes, der keine Zeit zu verlieren hat.

Jetzt als eBook: „Sterben kann ich morgen noch“ von Alfred Wallon. dotbooks – der eBook-Verlag.

Fazit:
Titel und Cover-Aufmachung haben mir gefallen und mich neugierig gemacht. Deswegen habe ich mich für dieses Buch beworben. 
Das Buch beginnt mit dem Satz: "Noch vor zwei Jahren war die Welt für mich eine völlig andere gewesen, eine, in der es feste Regeln, Gesetze und Verhaltensmuster gab."
Die Geschichte beginnt zunächst recht interessant. Der Altenpfleger Michael wird durch Frank Logan aus seinem Leben katapultiert. Frank Logan möchte vor seinem Tod einige vertraute Orte besuchen und bittet Michael, ihn zu begleiten. Ich war nach den ersten Seiten sehr gespannt, was passieren würde. Was zunächst recht vielversprechend beginnt, plätschert etwas lahm dahin. Ich hatte mich darauf gefreut, zu lesen,, wie sich Michaels Leben verändern würde, aber es geht fast nur um Frank Logan, seine Krankheit, seinen bevorstehenden Tod und plötzlich um Indianer. Zwischen all diesen Handlungssträngen ist Michael noch verliebt in Sally, die von Gangstern gejagt wird, Frank muss ins Krankenhaus, kann aber für seine letzte große Reise wieder fit gemacht werden und dann geht es noch um die amerikanische Geschichte und um die Indianer. Ab der Mitte habe ich nur noch das Ende des Buches herbei gesehnt. Ich hätte mir mehr bzw. ausführlichere Erklärungen gewünscht. Auch der Sprung zu den Indianern war mir zu plötzlich. Das Buch ist aus der Sicht von Michael geschrieben, aber er selber bleibt im Buch aussen vor. Ich hatte die Beschreibung zum E-book so verstanden, dass es hautpsächlich um Michael und seine Reise mit Frank geht. Aber irgendwie war er nur Statist.
Der Schreibstil ist spannungsarm und emotionslos, in keinster Weise fesselnd.
Ich kann dieses Buch nicht weiter empfehlen. 


Ich bedanke mich bei bloggdeinbuch.de und dotbooks, dass ich Rezension lesen durfte.

1 Kommentar:

  1. Liebe Mara,
    herzlichen Dank für deine lieben Worte.

    Er fehlt uns so unglaublich.

    Liebe Grüße,Bianca

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