Dienstag, 16. Oktober 2012

Der Potemkinsche Hund

Ich durfte mal wieder Probelesen für Blog Dein Buch. Dankeschön!



Das Buch ist das Erstlingswerk von Cordula Simon, erschienen im Picus Verlag und kann hier für € 19,90 bestellt werden. Das Buch hat 208 Seiten, ist gebunden und hat einen Schutzumschlag. Die ISBN-Nr. ist  ISBN 978-3-85452-688-9.

Kurzbeschreibung:
"In Odessa irrt ein junger Mann ziellos umher. Er ist schmutzig, er stinkt, er läuft einem Hund hinterher. Sein Name ist Anatol Grigorjevič, und er ist letzte Nacht aus seinem Grab gestiegen. Irina, seine Nachbarin, hat ihn zu Leben erweckt. Da sie, die unglücklich in einen Toten Verliebte, nicht weiß, dass ihr Wiederbelebungsversuch erfolgreich war, irrt sie nun genau wie Anatol planlos durch ihr Leben, von Odessa quer durch die Ukraine und wieder zurück, auf der Suche nach Sinn. Den findet auch Anatol in seiner Rastlosigkeit nicht, auch wenn er zwischendurch vermeint, der Hund, den er Čelobaka nennt und der ihn seit seiner Auferstehung auf beinah magische Weise begleitet, wüsste genau, wohin der Weg führe …
In ihrem außergewöhnlichen Roman, der an die fantastisch-absurde Tradition eines Bulgakov gemahnt, gelingt es Cordula Simon nicht nur, zwei Menschen in ihrer Einsamkeit geradezu schmerzhaft zu porträtieren, die surreale Geschichte eines wieder zum Leben Erweckten ist üppig gefüllt mit ukrainischen Impressionen, bizarren Charakteren und kafkaesken Situationen. Ein beeindruckendes Debüt!" ( quelle Picus Verlag )

Der Potemkinsche Hund ist ein außergewöhnlicher Roman. Es ist eine traurige Geschichte, in der die Autorin gut das Bild von Leid und Einsamkeit zweier Menschen vermittelt. Einerseits hat mich das Buch gefesselt, ich wollte wissen wie es mit Anatol und Irina, aber auch mit dem Hund Čelobaka, der aus dem nichts auftaucht, weiter geht. Andererseits hat mich der Schreibstil der Autorin nicht motiviert, weiter zu lesen. Ich habe das Buch immer wieder aus der Hand gelegt und mich durchgequält. Schade, die Geschichte ist nicht schlecht, eigentlich nicht mein Genre, aber trotzdem gefiel mir die Story. Leider ist Schreibstil der Autorin sehr anstengend, die Sätze teilweise so unendlich lang, daß ich die Sätze mehrmals lesen mußte. Da hört der Lesespaß auf, es wird anstrengend.
Vielleicht lese ich es später noch einmal. Es gibt Bücher, die müssen mehrmals gelesen werden. Vielleicht zählt dieses dazu.

Der Potemkinsche Hund ist der erste Roman von der 1986 in Graz geborenen Cordula Simon.
Cordula Simon ist in der Oststeiermark aufgewachsen und hat ein Studium der deutschen und russischen Philologie in Graz und Odessa absolviert.

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