Dienstag, 5. Juni 2012

Buchrezension "Gertrudisnacht"

Inhaltsangabe des Buchdeckels:
"Am 16. März 1278 erscheint Graf Wilhelm von Jülich mit seinem Heer vor Aachen. Im Auftrag König Rudolfs von Habsburg soll er Kriegssteuern eintreiben. Doch die Rechnung hat er ohne die kampfwilligen Aachener gemacht. Die Auseinandersetzung endet mit einem Gemetzel, das in die Geschichte eingehen wird.
Vier Personen geraten ungewollt in den Strudel der Ereignisse: Bernhard, ein Novize, der aus seinem Konvent verbannt wurde; Irma, eine Bauernmagd, die nach einem Überfall auf ihre Heimat durchs Land irrt; Ritter Werner von Merode, der einst im Heiligen Land kämpfte, und Rupert, ein Schlitzohr mit der Gabe, sich immer in Schwierigkeiten zu bringen. Während die Stadt in Blut versinkt, kreuzen sich ihre Wege."



Dieses Buch hält nicht, was es verspricht. Ich tat mich mit dem Lesen unheimlich schwer.  Mit der Gertrudisnacht hat das Buch kaum etwas zu tun und das abgebildete Mädchen auf dem Einband kreuzt nicht einmal den Weg der Protagonisten, es stand wohl nur für den Titel Model.
Das Buch handelt um vier Personen und ihre Schicksale. Der Novize Bernhard, mit dem auch die Geschichte beginnt, erinnert sich zurück und wir erfahren über seinen Lebensweg und um Ereignisse in seinen jungen Jahren. Auf seinem Weg trifft er auf Armin, ein Bandenmitglied von Wegelagerern, der den Novizen vor einem Mord bewahrt. Die Magd Irma muß fliehen, nachdem die Bauernfamilie, bei sie lebte, erschlagen wurde. Sie trifft auf Bernhard, der sie vor einem Schlangenbiss rettet. Irma überlebt Dank Bernhards und Armins Hilfe, in den sie sich verliebt. Und weil es so schön ist, gibt es auch noch einen Zwillingsbruder. Der junge Reliquienhändler Rupert, Armins Bruder. Ein Hallodri, den Irma auf den rechten Weg führen will.

Das alles ist mir zu schnulzig, zu zufällig, zu platt. Die Gertrudisnacht hat kaum etwas mit der Handlung zu tun, erst zum Ende des Buches wird sie "abgehandelt" und die Hauptpersonen sind mir nicht spannend genug, haben keinen Tiefgang. Gute und Böse sind sofort auszumachen, alles doch sehr absehbar.

Wer auf einen seichten Roman ohne Tiefgang vor historischer Kulisse steht, dem sei dieses Buch empfohlen. Alle anderen lassen die Finger davon.


Der Verlag: http://www.dryas.de/ 
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Danke, daß mir das Buch zur Verfügung gestellt wurde.




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