Dienstag, 8. Mai 2012

Buchtipp „Tod im Eichsfeld“


Während eines Sommergewitters wird Georg Stahlmann auf seinem Hof brutal ermordet. Kriminalkommissar Frank Rothe, von Erfurt nach Heiligenstadt versetzt, ermittelt im kleinen Böseckendorf und merkt schnell, dass hinter der friedlichen Fassade, Hass, Neid und Gier brodelt. Schnell ist klar, daß der Tod des wohlhabenden Großbauern, der 1991 aus dem Westen zurückgekehrt ist, so machem im ehemaligen Grenzdorf gelegen kommt. Fast jeder hat ein Motiv. Doch wer ist der Täter?



Astrid Seehaus ist ein spannender Krimi gelungen. Ich war sofort in der Geschichte. Hatte das Gefühl, neben den Charakteren zu stehen, dabei zu sein. Von Anfang an baut sich Spannung auf. Der Leser erfährt zunächst einiges über den Kommissar Frank Rothe, seine Beweggründe nach Heiligenstadt zu gehen und über seine Tochter, die im Rollstuhl sitzt. Parallel dazu lernt man die Kollegen im Präsidium kennen, liest und fühlt die Spannungen unter den Kollegen. Machtkämpfe finden statt. Und dann ist da natürlich der Mord am Großbauern Stahlmann und die Verdächtigen. Und das sind nicht wenige. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Es ist sehr spannend und auf die „Lösung“ bin ich lange nicht gekommen, aber sie ist schlüssig. Eigentlich fast logisch. Aber so gut erzählt, daß man nicht gleich drauf kommt. So muß ein Krimi ein. Großes Kino. Ein Geheimnis bleibt für mich: Wie geht es mit Frank Rothe und vor allem mit seiner Tochter weiter. Da hätte ich gerne noch sehr viel mehr erfahren. Da ist ganz viel Platz für weitere Fälle!
Fazit: Gutgeschriebener Krimi mit Hintergrund und Nebengeschichten. Toller Wechsel zwischen dem Privatleben des Kommissars, dem Geschehen auf dem Präsidium, dem Dorfgeschehen mit seinen Bewohnern, die irgendwie alle ein wenig verdächtigt sind und der Frage, wer den nun der Mörder ist.  Am Ende geht alles sehr schnell. Kein überflüßiger Schnick Schnack. Kein heraus zögern. So mag ich´s!
Gibt es eine Fortsetzung? Gerne! Ich würde mich auf weitere Fälle mit Frank Rothe freuen und gerne wissen, wie es privat für ihn und seine Tochter weiter geht.  Ich kann das Buch empfehlen. Und nicht nur mir gefiel´s: "Tod im Eichsfeld" erhielt den 1. Thüringer Krimipreis.

Astrid Seehaus „Tod im Eichsfeld
Taschenbuch 2012-05-08
Erschienen im Sutton Verlag
Preis: € 12,-

Vielen Dank an „BloggDein Buch“ und den "Sutton Verlag" für die Bereitstellung des Leseexemplars!

Kommentare:

  1. Danke für den Tip!
    Liebe Grüße,
    Markus

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  2. Danke für deine Info.Ich liebe spannende Krimis. Grüße Heike

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  3. Dank Dir sehr für das liiiebe Kompliment :)

    An der See war ich in einem Buchladen und da hatten die sehr viel "regionale" Krimis, da stehe ich ja auch wohl drauf. Da habe ich mir den ein oder anderen Namen gemerkt.
    Momentan lese ich Mo Hayder, hast Du von ihr schon mal was gelesen? Recht düster, brutal und sehr spannend.

    Lg,Bianca

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